Gestaltungsabschnitt-Hintergarten

 

 

2. Der Garten hinter dem Wohnhaus

2.1 Suche nach dem neuen Aussehen.

In meinen Kinderjahren wurde die Gesamtfläche als Gemüsegarten und als Nutzfläche für unser Schaf, unsere Ziegen, die Hühner, die Gänse, und das alles, für den Eigenbedarf genutzt.

Nur die beiden Hausschweine blieben im Stall.

Natürlich hatten wir auch eine Hnd und eine Katze! Mein Vater betätigte sich als freischaffender Kleinbauer und meine Mutter besorgte den Haushalt im Osten bis ich aus der Mittelschule kam. Damals schmiß uns der Staat (DDR) ohne zu arbeiten kein Geld zum Leben hinterher.

Als ich dann mit 20 Jahren wieder nach Hause kehrte und mein Grundstück übernahm, wurde nach und nach das letzte Hausvieh abgeschafft, denn ich wollte nicht überall in die Fäkalien der Tiere treten, sondern mich auch mal in der Sonne in den Rasen (richtig wäre Wiese) legen können.

Mit meiner Heirat 1965 begannen dann neue Zeiten! In den nächsten Jahren kamen 2 Kinder dazu, für die Spielgeräte gebaut werden mußten und später ein Wasserbecken errichtet wurde, dass sich später zum Pool mit über 70.000 Liter mauserte. Doch es blieb nicht ewig dicht und so wurden Ende 1986 von innen neue Wände gegossen, die das Becken dann wieder etwas verkleinerten.

1985

 

Mit der Einheit konnte ich nun auch eine richtige Wasserversorgung aus einem Tiefbrunnen sichern und mit Brunnenhaus überdachen, sowie eine Filteranlage daneben plazieren.

 

Da der Pool zu 2/3 über dem Gelände liegt, konnten wir drum herum eine blütenreiche Böschung anlegen, die aber auch im Laufe der Jahre mehrmals umgestaltet werden mußte, da manches nicht mehr gefiel und andere Pflanzen, die nicht wieder gekommen waren.

 

Besonders problematisch gestaltet sich die Pflege des Steinbeetes vor dem Pool. Nicht nur unerwünschtes Unkraut nistet sich dort immer wieder ein, nein, es verschwinden auch nach einem Jahr Stauden, die eigentlich mehrere Jahre blühen sollten, andere breiten sich so aus, dass sie den nahe stehenden anderen Pflanzen die Existenzgrundlage rauben.

Doch mit der Gestaltung und Pflege des Mittelbereiches hinter dem Wohnhaus ist es nicht getan, auch der große Rest wurde immer wieder neu gestaltet.

 

 

Die rechte Seite gestaltete sich seit 1990 schwierig. Als Ostdeutscher konnte ich trotz anerkannter Enteignung des Nachbargrundstückes (damals Autowerkstatt) keine Rückübertragungsansprüche geltend machen und 220.000 DM !!!!!! für den Rückkauf besaß ich nicht. War es aber auch nicht wert.

Nachdem der 1. Käufer in Konkurs ging , kaufte es 2008 ein einheimischer Trödelhändler und brachte es wieder in Schuß. Doch die Regulierung unserer jetzigen Grenze ( hinten 8m Grenze ) machte noch viel Ärger, der mich am Ende über 2000 Euro für die Neuvermessung kostete.

November 2011

Auf Grund seiner Handelstätigkeit wurde zum Abschluß von mir der hohe Zaun errichtet und in 3 Reihen bepflanzt.

Direkt vor dem Zaun wachsen Lebensbäume, davor wurde versetzt Scheinzypressen gepflanzt und nochmals davor wurden Ziersträucher gepflanzt, weil ich kein Freund der Lebensbäume und Scheinzypressen als Grundstücksbegrenzung bin.

Ich wünsche mir, so auch gleichzeitig eine Schallschutzwand zu schaffen. Der Zaun soll 2013 möglichst nicht mehr zu sehen sein.

Die Betongitter im Vordergrund sollen besonders im nassen Winter verhindern, dass die PKW-Räder beim Rangieren vor der Garage den Boden zerwühlen.

 

 

Die linke Seite hat auch schon einige Veränderungen und Umgestaltungen erlebt und wird in den nächsten Jahren mein Hauptbetätigungsfeld werden, doch das Endresultat ist noch völlig offen. Der Gemüsegarten ist jetzt schon auf ein Viertel zusammen geschmolzen. Auch hier haben wir immer wieder im Rasen mit dem Maulwurf unsere unerwünschte Freude.

 

Im Frühjahr 2011 war es dann soweit! Nun hatten mich die Maulwürfe lange genug geärgert.

Der Rasen (!!) wurde abgestochen, abgehoben und an Ort und Stelle in ca 1m tiefen Gruben versenkt und mit ca 10cm Erdboden bedeckt.

Danach wurde die gesamte Fläche ebenfalls mit Storchschnabel-Bodendecker bepflanzt . In der kommenden Zeit sollen noch einige Ziersträucher, falls es noch weitere winterharte Neuheiten gibt, hier gepflanzt werden, ebenso noch einige weitere Rosen.

Dort wo jetzt der rote Sonnenschirm steht, stand bisher unser optisch schönster Essigbaum, doch seine Triebausläufer wurden einfach unbeherrschbar und deshalb wurde er entfernt.

Im Frühjahr 2010 wurde begonnen diese Blumen- und Staudenbeete anzulegen, ohne eine klare Endvorstellung davon zu besitzen.

Im Herbst 2011 waren 3 Blumenbeete schon wieder verschwunden, dafür sollen im Frühjahr 2012 ca 350 Tulpen blühen.

Unser Rasen war nie sehr gut, doch seit 2011 bin ich ganz zufrieden. Dieser saftige Rasen wurde nicht durch Düngen, sondern durch 2 m3 aufgestreuten Kies im Jahre 2008 erzielt, der den Untergrund auflockerte und mehr Mineralien dem Rasen zur Verfügung stellte. Leider ist unser Erfolg noch nicht 100%ig, denn nach einer sehr warmen Periode gibt es noch, die in diesem Bild nicht zu sehenden Dürreflächen.

 

Wer nun noch Lust hat, Fotos von den verschiedenen Grundstücksbereichen seit 2003 zu sehen, kann hier anklicken!